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Bernd Thill
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Aktualisiert am 16.12.2017
© Bernd Thill - Version 3.15

Der Ring

Wie immer sehe ich dich an, sehe in dein Herz. Mir läuft es dabei kalt den Rücken runter. Ich frage mich, warum siehst du mich nicht so, wie ich dich sehe. In einem Licht, das nur einige Menschen, die ihre Gefühle miteinander teilen, sehen. Dass der Keim im Inneren zu einer Eiche wächst, sodass wir unter ihr zusammen, Hand in Hand, träumen können. Von einer Zeit, in der wir für Ewig vereint sind. Doch die Realität sieht anders aus. Du kannst das Licht nicht wahrnehmen, an mir. Da deine Augen, die wie zwei aufgehenden Sonnen strahlen, von einem anderen Leuchten geblendet sind. Meine Strahlen erkennst du nicht, obwohl ab und an ein Strahl dich erreicht. Kein Stein wäre mir zu groß, der auf deinem Weg liegt. Ich würde jeden vor deinen Füßen zu feinen Sand zertrümmern, dass du nicht an ihn stolperst. Den Ring, den ich dir schon, aus dem Gold, das aus den ersten Feuern im unserem Universum entstand, gefertigt habe, werde ich für immer an mir tragen. Sodass er mich, in aller Ewigkeit, an dich erinnert, dass ich, von fort an, keine andere mehr in ihre Augen sehen mag.


© Bernd Thill

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